Meine Referenzen:
Seit 1998 habe ich mich der Elektrotechnik auch beruflich verschrieben.
Die Ausbildung zum Energieelektroniker - Fachrichtung Anlagentechnik im Bereich des Maschinen- und Werkzeugbaus bzw. Instandhaltung bei der BOS GmbH, einem Hersteller von Stahlzargen und Containern war der Anfang.
Im Anschluss daran war ich insgesamt 12 Monate als Zivi in der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung beim Deutschen Roten Kreuz in Münster. Eine wirklich anstrengende Zeit, aus der ich aber extrem viele positive Erfahrungen mitgenommen habe. Die Erfahrung, ein anderes Leben "organisieren" zu müssen, alles aus Sicht der/-s Klientin/-en zu sehen, ist eine Herausforderung. Eine, an der man wächst. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden und empfehle allen, die vor der Entscheidung "Zivi ja, aber ISB?" stehen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und am besten den Schritt zu gehen. Im Verlauf des (z.B. technisch orientierten) Berufslebens ist es mit fast 100%-iger Sicherheit die einzige Chance, mit Behinderten intensiv zu arbeiten.
Zurück auf dem elektrischen Weg ging´s dann weiter bei Graeber & Partner. Einsätze bei verschiedenen Kunden folgten, den weitaus größten Teil dieser Zeit war ich bei Technotrans AG, einem Hersteller von Feuchtmittelaufbereitungsanlagen für die Druckindustrie und Mikrogalvanik für optische Speichermedien (CD, DVD, HD). Zuerst in der Montage, dann auf dem Prüfstand. Zeitgleich mit dem Job fing die Weiterbildung zum "Staatlich geprüften Techniker an der Hans-Böckler-Schule" in Münster an. Da dies nicht ganz das war was ich mir vorgestellt hatte, gabs einen kleinen Richtungswechsel: Fachabi an der HBS. Die viele Zeit, die man in dieser Zeit hat, lässt sich in Münster exzellent mit "studentischem Leben" sinnvoll nutzen...
Seit Oktober 2005 studiere ich in Leipzig am Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der HTWK Leipzig (FH). In meinen Augen Glück, noch als letzter Jahrgang im Diplomstudiengang immatrikuliert zu werden, fiel die Wahl auf -logisch- Elektro- und Informationstechnik. Das Vordiplom gibt´s hier nach dem dritten Semester. Neben dem Studium habe ich u.a. beim Eichamt Leipzig für das DKD-Labor den Internetauftritt inhaltlich mitgestaltet. Während des Sommers 2007 habe ich in Fürstenfeldbruck bei München bei Leuze lumiflex GmbH als Werksstudent in der Entwicklung für den Sicherheits-Laserscanner RS-4 gearbeitet. Neben der Programmierung von Excel-Tools für die Entwicklung habe ich dort eine Prüfeinrichtung für den Scanner automatisiert und Messungen für TÜV-Zulassungen durchgeführt. Und wenn man schon in München ist, muss man die Zeit neben der Arbeit natürlich auch nutzen - Schwabing, City, Isar, ... es gibt genug zu tun. Die ersten 5 Semester gingen schnell um, im 6. Semester gibt´s bei der HTWK Leipzig ein Praxissemester. Hierzu hat es mich nach Darmstadt verschlagen, bei HBM Messtechnik GmbH beschäftige ich mich zur Zeit mit Monitoringsystemen für Zustandsüberwachung (Dehnungs- und Beschleunigungsmessung) auf Großtankern. Als Hiwi an der FH habe ich mit einem Kommilitonen einen Praxisversuch hardware- und softwareseitig neu aufgebaut. Näheres hierzu unter "Projekte".
